Pädagogische Grundsätze

Im „Spielhuus am See“ pflegen wir einen Erziehungsstil, der den Kindern möglichst viel Freiraum lässt. Es ist uns wichtig, Regeln festzulegen und klare Grenzen zu setzen, wo es notwendig und sinnvoll ist. Wir räumen für alltägliche Situationen (z.B. beim Anziehen, beim Zähneputzen) genügend Zeit ein. Gleichzeitig bieten wir den Kindern angemessene Hilfestellung, damit sie ihre Selbständigkeit entwickeln können. Nebst gezielten Aktivitäten und Freispiel im Haus halten wir uns nach Möglichkeit einmal am Tag draussen auf, so dass sich die Kinder sich nach Lust und Laune angemessen bewegen können. Jedes Kind respektieren wir als Individuum. Der Krippenalltag bietet Gelegenheit, um Gefühle auszudrücken, Konflikte auszutragen und andere wichtige soziale Erfahrungen zu machen (z.B. mit anderen Kindern teilen, gegenseitiges Helfen). Eine offene Grundhaltung und ein positives Menschenbild sind den BetreuerInnen wichtig und sollen auch an die Kinder weitergegeben werden. Es ist ebenso wichtig für das Kind, dass es lernt, mit den persönlichen, körperlichen und emotionalen Grenzen umzugehen. Die Räumlichkeiten bieten genügend Platz für Rückzugsmöglichkeiten und um sich in Kleingruppen im Freispiel entfalten zu können. 


Neben altersgerechtem Spielangebot lernen die Kinder mit verschiedenen Materialien und Hilfsmitteln umzugehen und ihre persönlichen Bedürfnisse einzubringen. Ebenso bietet die Krippe genügend Platz für rhythmische Aktivitäten. Täglich machen die Kinder wichtige Erfahrungen mit der Natur. Tiere werden beobachtet und mit Erde, Steinen, Blättern und Holz werden fantasievolle Spiele entwickelt. Rituale gehören zu einem strukturierten, den Bedürfnissen der Kinder angepassten Tagesablauf. Diese vermitteln den Kindern Geborgenheit und Sicherheit. Dazu gehören z.B. gemeinsames Essen, der morgendliche Sing- und Spielkreis, Geburtstagsritual etc.


Das ausführliche pädagogische Konzept wird unter der Führung der Krippenleitung kontrolliert angepasst und umgesetzt.